Sitzenbleiber kosten mehr als eine Milliarde Euro im Jahr – VNN und Lernstudio Weilburg fordern Vorbeugung statt Reparaturmaßnahmen

Von Ralf Roletschek (talk) - Fahrradtechnik auf fahrradmonteur.de, Wikis in der Schule - Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18864443
Von Ralf Roletschek (talk) – Fahrradtechnik auf fahrradmonteur.de, Wikis in der Schule – Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18864443

Fast 150.000 Schüler werden auch in diesem Jahr das Klassenziel nicht erreichen und sitzenbleiben. Sie verlieren ein Jahr und verursachen Kosten von weit über einer Milliarde Euro. Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN), dem auch das Weilburger Nachhilfeinstitut Lernstudio Hand in Hand angehört,  fordert daher ein konsequentes Umdenken: Durch eine individuelle Förderung im laufenden Schuljahr sollen den Schülern und dem Staatshaushalt Ehrenrunden erspart bleiben.

„Die bloße Wiederholung des Schulstoffs durch das Sitzenbleiben hilft keinem Schüler, Verständnislücken zu schließen“, erklärt Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN und ergänzt: „Ziel muss es sein, die Ursachen für das Leistungsdefizit zu ermitteln und dann individuell mit dem Schüler aufzuarbeiten. Das kann schon im laufenden Schuljahr geschehen.“ So erspart man den Schülern die Frustration der Klassenwiederholung und die Trennung von ihren Freunden im Klassenverband – zwei Faktoren, die sich negativ auf die Lernmotivation auswirken können. Wichtig sei es auch, so Sussieck, rechtzeitig bei den ersten Hinweisen auf ein Nachlassen der Leistungen mit der gezielten schulbegleitenden Förderung zu beginnen.
Die Gründe für die Leistungslücken sind vielfältig: Sie reichen von längeren Fehlzeiten über Verständnisschwierigkeiten, Konzentrations- und Lernschwächen oder fehlenden Arbeitstechniken bis hin zu Prüfungsangst oder mangelnder Motivation. „Vor allem in der Pubertät fehlt vielen Schülern die Einsicht, warum sie lernen sollen“, weiß Sussieck aus langjähriger Erfahrung. „Da nützt es nichts, wenn ich den Schüler noch ein Jahr länger beschule und damit seine Demotivation womöglich eher steigere.“ Eine mögliche Lösung kann hier das Lernen in anderen Kontexten wie in den Nachhilfe- und Nachmittagsschulen darstellen. Hat der Schüler schlechte Noten, weil er den Stoff nicht verstanden hat, hilft es, wenn ein anderer Pädagoge als der Fachlehrer ihm die Inhalte mit seinen Worten erklärt. So eröffnen Nachhilfelehrer den Schülern den Zugang zum Schulstoff und können ihnen durch die Vermittlung von Arbeitstechniken das Lernen erleichtern. Außerdem können die Nachhilfelehrer die Eltern und Schüler objektiv beraten, ob die gewählte Schulform oder Schullaufbahn für den Schüler die richtige ist.
Vorsichtigen Schätzungen zufolge kann man davon ausgehen, dass die Sitzenbleiber den Staat 1,013 Milliarden Euro kosten. Sussieck geht davon aus, dass die Kosten sogar noch deutlich höher liegen: Da 4,5 Prozent der Hauptschüler sitzenbleiben – im Unterschied zu 2,1 bzw. 2,3 Prozent der G8- bzw. G9-Gymnasiasten –, und die Kosten pro Hauptschüler um 1.100 € über dem Durchschnitt liegen, sind die reinen Schulkosten für die Wiederholer noch höher. Hinzu kommen weitere Fördermaßnahmen, die während der Ehrenrunde ergriffen werden, sowie der verspätete Eintritt des Schülers in den Arbeitsmarkt.
VNN-Logo_NEU_Design_2016Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V. (VNN)
Der VNN wurde 1998 als Interessenverband Nachhilfeschulen e.V. gegründet und ist der älteste und größte Verband der Nachhilfe-Branche. 2003 erhielt er seinen heutigen Namen „Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) e.V.“. Der VNN setzt sich für mehr Transparenz und verlässliche Qualität in der institutionellen Nachhilfe ein. Die ihm angeschlossenen privatwirtschaftlichen Nachhilfeorganisationen stehen für hohe Qualitätsstandards und die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen oder Einzelunterricht. Dies gibt Eltern, Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Orientierung. Der VNN vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit und fördert den vertrauensvollen Dialog zwischen Schule, Politik und Wirtschaft. Sitz des Bundesverbandes ist Erftstadt. www.nachhilfeschulen.org.

Was hätte ich nur ohne Euch gemacht?

Liebes Lernstudio Team,

 

Was hätte ich nur ohne euch gemacht ??? Bestimmt keinen Realschulabschluß.

Danke für alles was ihr für mich getan habt. NIcht nur der Unterricht sondern auch die Gespräche davor oder danach

Haben mir geholfen, das alles zu schaffen.

 

Schülerin, die ihren Namen nicht öffentlich Machen möchte.

Unsere Schülerin mit dem weitesten Weg (sie kommt aus Dreieich Buchschlag hinter Frankfurt)

Hey Marcel, es ist geschafft ! Die Prüfung war leider schwieriger wie gedacht, aber ich hoffe insgesamt noch auf eine 3

 

Danke, dass du mir die letzten Monate so super geholfen hast ! Ohne deine Hilfe wäre es wohl noch schlimmer geworden J

 

Nathalie (Fachabitur)

Diskutieren und gegenseitig helfen – das macht die Nachhilfe aus!

Nachhilfe war für mich nie etwas erzwungenes, ich bin freiwillig und sehr gerne nach Weilburg gefahren.

Man hatte das Gefühl gemeinsam zu lernen. Nicht jeder alleine sondern alle zusammen. Sich auszutauschen,

Zu diskutieren, sich gegenseitig weiter zu helfen und Lehrer zu haben, die dir eine Sache auch noch 10 mal erklären, wenn Du es nicht verstanden hast. Das macht das Lernen glaube aus ! J 

 

Insgesamt habe ich mich sehr wohl und gut vorbereitet gefühlt. Mir wurde die Angst auch zum Teil die Aufregung genommen, die man Vor so einer Prüfung durchaus hat.

Danke an die Lehrer des Lernstudios. Ihr seid super !

Liebe Grüße

Linda J

RealNice ist gute Vorbereitung mit angenhmen Arbeitsklima

Der Realnice Kurs war eine sehr gute Vorbereitung für die Prüfungen. Die Lehrer waren lieb und wir hatten Spaß beim Lernen.

Das Arbeitsklima war ebenfalls angenehm.

 

Emma Oesterling, Jacky Linde , Max Smolka

Heute schreiben unsere SchülerInnen die Mathe- und Englischprüfungen …

Die SchülerInnen aus unseren RealNice Kursen schreiben die Prüfung im Fach Mathe. Die HauptschülerInnen schreiben Englisch und unsere Schülerin mit dem weitesten Weg (Natalie aus Dreieich) schreibt ihr Fachabi in Mathe.

Wir drücken für alle ganz fest die Daumen, wünschen alles Gute und viel Erfolg!

 

 

Was leistet die Institutionelle Nachhilfe – von Dr. Cornelia Sussieck

Individuelle Förderung

Alle Nachhilfeinstitute, die Mitglied im Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) sind, garantieren hohe Qualitätsstandards. Dies gibt den Eltern und Schülern Orientierung und Sicherheit. Egal ob Sie Nachhilfe in der Kleingruppe oder Einzelunterricht suchen, alle Mitglieder garantieren individuelle Förderung eines jeden Schülers.

Gezielt gefördert: Kleingruppen und Einzelunterricht.

Vor Beginn der individuellen Förderung wird eine Analyse des Lern- und Leistungsstands des Schülers vorgenommen. Von dieser Diagnose wird der Förderbedarf abgeleitet. Qualifizierte und kompetente Nachhilfelehrer gehen dabei individuell auf die Schwierigkeiten des einzelnen Schülers ein und entwickeln einen detaillierten Förderplan zur Aufarbeitung der Wissenslücken.

Lerntechniken: So wird das Lernen gelernt!

Die Lehrkräfte werden vom Institut ausgesucht und regelmäßig fortgebildet. Besonderen Wert legen wir neben der Fachkompetenz auf Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie einen „sich kümmernden, fürsorglichen“ Charakter und Einfühlungsvermögen.

Durch die individuelle Förderung bei einem privaten Bildungsdienstleister haben die Schüler wieder mehr Interesse am Schulstoff und sind motivierter. Sie werden mit Lerntechniken und Arbeitsweisen vertraut gemacht und so zum selbstständigen Arbeiten befähigt. Mehrere Studien zeigen, dass Nachhilfe die Schulangst verringert und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärkt.

Im Gegensatz zur nachbarschaftlich organisierten Nachhilfe bietet die institutionelle Nachhilfe Transparenz, Kompetenz in der Stoffvermittlung und Zuverlässigkeit. Interessierte Schüler können eine Probestunde vereinbaren und Eltern können sich die Arbeit der Nachhilfelehrer ansehen. In der Institutsleitung und in den Lehrern finden die Eltern immer am Fortkommen der Kinder und Jugendlichen interessierte Gesprächspartner: Regelmäßige Elterngespräche und der Austausch mit dem Lehrer der öffentlichen Schule sind für die Mitglieder des VNN genauso selbstverständlich wie regelmäßiger und zuverlässiger Unterricht. Die Institute garantieren die Förderung auch in der Urlaubszeit oder für den Fall, dass ein Lehrer einmal krank ist.

Premiere 2009: Erstmals gibt es einen bundesweiten Tag der individuellen Förderung.

Dr. Cornelia Sussieck, Amtierende Vorsitzende
Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e. V.

Das bieten Ihnen die Nachhilfeschulen des VNN:

  • Orientierung und Sicherheit durch hohe Qualitätsstandards
  • Gezielte Förderung in Klein- gruppen oder im Einzelunterricht
  • Analyse des individuellen Lern- und Leistungsstandes zur Ermittlung des Förderbedarfs
  • Erarbeitung eines detaillierten, individuellen Förderplans
  • Vermittlung von Lerntechniken und -methoden, um das gezielte Lernen zu erlernen
  • Umsetzung durch qualifizierte Lehrkräfte, die Ihr Kind fürsorglich und einfühlsam begleiten u Regelmäßige Elterngespräche und Austausch mit den Klassenlehrern Ihres Kindes

Wissenserwerb mit Methode – vom VNN (Bundesverband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V.)

Methodenkompetenz und Arbeitstechniken

Der Wissenserwerb steht längst nicht mehr allein im Mittelpunkt der Bildungsziele. Gefragt sind Methodenkompetenz und Arbeitstechniken, die Schülerinnen und Schüler benötigen, um ihr Wissen selbstständig zu erwerben, zu verarbeiten und weiterzugeben. Informationsrecherche, -auswahl und -bewertung, Umgang mit elektronischen Medien und Hilfsmitteln, Entwurf und Vortrag von Referaten, Projektarbeit im Team – alles Anforderungen, die auf Studium und Beruf vorbereiten.

Methodenkompetenz und die Kenntnis der wesentlichen Arbeitstechniken bilden heute zentrale Bildungsziele.

Typisch für diese Tätigkeiten ist, dass sie vorwiegend außerhalb des Unterrichts stattfinden. Eltern stehen damit vor der Herausforderung, ihren Kindern nicht nur bei Hausaufgaben und Klassenarbeiten zu helfen, sondern sie gleichzeitig beim Erlernen und Anwenden von Arbeitstechniken zu fördern. Keine leichte Aufgabe, denn die individuellen Voraussetzungen und der Unterstützungsbedarf können sehr unterschiedlich sein. Wo der eine Schüler keine Probleme hat, geeignetes Material zu finden, verirrt sich der andere im Informationsdschungel des Internets. Auch die Auswahl und Strukturierung von Informationen oder die geeignete Darstellung können Schwierigkeiten bereiten und benötigen Erfahrung.

Fördern bedeutet in erster Linie, dass die Eltern die richtige Arbeitsumgebung und die geeigneten Hilfsmittel, sozusagen die Infrastruktur für die erfolgreiche Bewältigung der methodischen Aufgaben, bereitstellen. Dazu gehört neben dem eigenen Schreibtisch und dem Computer die sinnvolle und greifbare Ausstattung mit Medien, sei es im Buchregal, auf CD-ROM oder via Online-Zugang. Denn Medienkompetenz erwerben Schülerinnen und Schüler nur im täglichen Umgang mit diesen Handwerkszeugen.

Eltern unterstützen diesen Prozess, indem sie ihren Kindern helfen, die richtigen Quellen zu erschließen. Das lehrplanbezogene Fachlexikon für Schüler ist sicher geeigneter als ein beliebiges Nachschlagewerk für Erwachsene. Lesezeichen für die Schülerseiten seriöser Internetportale führen schneller zu brauchbaren Informationen als die ungeprüften Ergebnislisten einer Suchmaschine.

Der Dudenverlag bietet deshalb schon lange Wissensangebote und methodische Unterstützung in Form von Medien, die Schülerinnen und Schüler nutzen. Dazu gehören umfangreiche Nachschlagereihen in Buchform wie „Schülerduden“ und „Basiswissen Schule“ genauso wie das kostenlose Informationsportal „www.schuelerlexikon.de“ mit über 200.000 Suchwörtern und 10.000 Themenbeiträgen.

Als methodisch ausgerichtete Software sei der „Schülerduden Referatemanager“ genannt. Dieser stellt für die wichtigsten Schulfächer nicht nur Referenzmaterial zu typischen Referatsthemen bereit, sondern begleitet den Schüler darüber hinaus Schritt für Schritt bei der Erstellung seines Referats. Von der Gliederung des Referats über die Textbearbeitung mit dem integrierten Editor bis zum Export in unterschiedliche Präsentationsformate vermittelt der Softwareassistent sowohl praktische Hilfe als auch methodische Anleitung.

Fachlexika und Software sind wichtige Hilfsmittel zum selbstständigen Lernen.

Entscheidend ist, dass Schülerinnen und Schüler verschiedene fachliche, methodische und mediale Hilfsmittel erproben können und eigene Erfahrungen sammeln, was ihnen in welcher Arbeitssituation die größte Hilfe bietet. Dann ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zum selbstverantwortlichen Lernen schon getan. Martin Bergmann Methodenkompetenz und die Kenntnis der wesentlichen Arbeitstechniken bilden heute zentrale Bildungsziele. Wissenserwerb mit Methode Fachlexika und Software sind wichtige Hilfsmittel zum selbstständigen Lernen.

Medienkompetenz und die sichere Beherrschung unterschiedlicher Arbeitstechniken bilden die Basis für erfolgreiches Wissensmanagement in Schule und Beruf.

Lernhilfen zum Selbstlernen II – von Hans Schmalacker

Lernen mit Büchern

Ergänzendes Üben mit Lernhilfen am Nachmittag hat dann einen Sinn, wenn Kinder dies selbst auch wollen und motiviert bei der Sache sind. Lernhilfen in Buchform eignen sich, wenn Ihr Kind damit selbstständig und gezielt arbeiten kann und zusätzlich Übung erhält.

Eine Lernhilfe sollte übersichtlich und ansprechend gestaltet sein, damit die Lust am Arbeiten angeregt wird. Die Erklärungen müssen anschaulich und verständlich sein. Optimal ist es, wenn in Musteraufgaben Schritt für Schritt erläutert wird, wie die Lösung einer Aufgabe erfolgt. Für die Lernerfolgskontrolle ist ein herausnehmbares Lösungsheft wichtig. Günstig ist es außerdem, wenn die einzelnen Themengebiete unabhängig voneinander dargestellt werden, so dass Wissensdefizite auch gezielt angegangen werden können.

Ganz wichtig: Ihr Kind sollte beim Kauf mitbestimmen, denn schließlich arbeitet es mit der Lernhilfe. Lernhilfen sind kein Allheilmittel bei Lernproblemen. Sie können aber dabei behilflich sein, dass Kinder wieder zu Erfolgserlebnissen kommen und das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit gestärkt wird.

Ein weiteres wichtiges Argument spricht für Lernhilfen: Mit Preisen zwischen 5 und 13 Euro sind sie absolut erschwinglich.

Ihr Kind sollte beim Kauf einer Lernhilfe mitbestimmen!

Hans Schmalacker, Redaktionsleiter

  • Lernhilfen sind geeignet, wenn ein Kind damit gezielt selbstständig arbeiten kann
  • Lernhilfen schaffen Erfolgs- erlebnisse
  • Lernhilfen sind eine preis- werte Förderung

Lernhilfen zum Selbstlernen I – von Dorothee Raab

Gute Lernhilfen im Grundschulbereich erkennen

Nur Kinder, die Erfolgserlebnisse haben, können Lust und Ausdauer beim Lernen und Üben entwickeln, ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstständigkeit bei der Arbeit stärken und ihre Leistungen steigern. Bei der Auswahl der richtigen Lernhilfe sollten verschiedene Kriterien berücksichtigt werden. Eine gute Lernhilfe muss auf das Alter, den Wissensstand des Kindes und auf die Lehrplananforderungen abgestimmt sein. Auch bestimmte lernpsychologische Kriterien spielen eine Rolle, damit die Erfolgserlebnisse überwiegen.

Lernhilfen müssen auf Alter, Wissensstand und Lehrplan abgestimmt sein.

Der Stoff sollte in kleinen Lernschritten vermittelt werden. Die Arbeits- und Übungsanleitungen sind leicht verständlich. Eine anschauliche und übersichtliche Seitengestaltung erleichtert Kindern den Zugang zu den Aufgaben und hilft ihnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Die Illustrationen lassen viel Platz für eigene Aktivitäten, sie fordern die Kinder auf, mit- und weiterzumachen, um am Ende ein von ihnen selbst fertig gestelltes Produkt stolz präsentieren zu können.

Problematisch sind Aufgaben, die lernschwache Kinder noch zusätzlich verunsichern, zum Beispiel Multiple-Choice-Aufgaben mit falschen Lösungen oder das Gegenüberstellen ähnlich klingender Laute beziehungsweise ähnlich aussehender Buchstaben im Fach Deutsch. Wichtig ist eine langsame Steigerung des Anforderungsniveaus vom Einfachen zum Schwierigen, weil Kinder durch Überforderung leicht die Motivation verlieren können. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder durchaus etwas leisten wollen, aber von langen „Einbettungsgeschichten“ nur abgelenkt werden. Klare Aufgabenstellungen sowie kleine, abwechslungsreiche Lerneinheiten sorgen für Erfolgserlebnisse und erhöhen die Lernfreude.

Eine systematische Gliederung, die kleine Lernschritte, Abwechslung und klare Aufgabenstellungen bietet, schafft Erfolgserlebnisse.

Dorothee Raab